Wie lang ist das Zeitfenster?
Nach früh räumenden Kulturen bleibt Zeit für massereiche Mischungen. Für späte Aussaaten zählt vor allem, wie zügig die Saat aufläuft und ob sie zuverlässig abfriert.
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Die Ganzjährige Aussaat nimmt Ihnen die Sortenwahl ab: von Frühjahr bis Herbst aussäen, ohne auf das Zeitfenster zu schielen. Keimt schnell, bildet viel Grünmasse für den Humusaufbau, lockert den Boden und hält Unkraut unten.
Eine Mischung für alles — oder gezielt die Einzelart, die zu Ihrer Fruchtfolge passt.
Die Mischung, die von Frühjahr bis Herbst funktioniert. Schnelle Keimung, viel Grünmasse, tiefe Durchwurzelung — und ein Staffelpreis, der ab dem zweiten Beutel greift.
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Bienenweide, Bodenverbesserung, Nährstoffanreicherung, Frühling, Sommer, Ganzjährig.
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Mit keiner Gemüsekultur verwandt — die sichere Wahl, wenn Kohl oder Raps in der Folge steht.
Zu Phacelia
Schnellster Massebildner im Sortiment. Friert zuverlässig ab, ideal für späte Aussaaten.
Zu Gelbsenf
Leguminose mit Pfahlwurzel: bindet Luftstickstoff und bricht Verdichtungen auf.
Zu LupineDie drei Fragen, an denen sich entscheidet, ob eine Gründüngung etwas bringt.
Nach früh räumenden Kulturen bleibt Zeit für massereiche Mischungen. Für späte Aussaaten zählt vor allem, wie zügig die Saat aufläuft und ob sie zuverlässig abfriert.
Senf und Ölrettich sind Kreuzblütler. Wer Kohl, Raps oder Radieschen in der Folge hat, greift besser zu Phacelia – die ist mit keiner Gemüsekultur verwandt.
Nur Leguminosen binden Luftstickstoff: Lupine, Wicke, Klee, Erbse. Alle anderen Arten verlagern vorhandene Nährstoffe, sie vermehren sie nicht.
Jede Ernte und jede Fläche entscheidet sich zuerst unter der Oberfläche. Verdichtete, ausgelaugte Böden lassen Wasser abperlen statt versickern, halten Nährstoffe nicht und machen jede Aussaat zur Geduldsprobe. Gründünger24 ist darauf spezialisiert, genau hier anzusetzen: mit Saatgutmischungen, die den Boden aufbauen, statt ihn nur kurzfristig zu düngen.
Gründüngung ist die älteste Form der Bodenpflege und noch immer die wirksamste. Statt Nährstoffe von außen zuzuführen, arbeiten die Pflanzen selbst: Leguminosen wie Lupine, Wicke und Klee binden über Knöllchenbakterien Luftstickstoff und geben ihn beim Verrotten an die Folgekultur ab. Tiefwurzler wie Ölrettich und Lupine durchbrechen Verdichtungen bis in Schichten, an die keine Fräse kommt. Phacelia und Senf beschatten den Boden, unterdrücken Beikraut und halten die Fläche über den Winter bedeckt.
Der eigentliche Gewinn kommt danach: Die eingearbeitete Biomasse wird zu Humus, und Humus ist es, der Wasser speichert und Nährstoffe bindet. Ein Prozentpunkt mehr Humus im Oberboden hält je Hektar mehrere hunderttausend Liter Wasser zusätzlich. Wer regelmäßig gründüngt, arbeitet also an der Trockenheitsverträglichkeit seiner Fläche.
Nicht jede Gründüngung passt in jede Lücke im Anbaujahr. Nach früh räumenden Kulturen bleibt Zeit für Mischungen, die noch ordentlich Masse bilden. Für späte Aussaaten braucht es Arten, die zügig auflaufen und zuverlässig abfrieren, damit die Fläche im Frühjahr ohne großen Aufwand bestellbar ist. Und wer Kohlgewächse in der Fruchtfolge hat, muss bei Senf und Ölrettich auf die Verwandtschaft achten. Unsere Mischungen sind entlang dieser Fragen zusammengestellt – nicht nach dem, was gerade günstig einzukaufen ist.
Wir kommen aus der Praxis, nicht aus dem Katalog. Jede Mischung in unserem Sortiment beantwortet eine konkrete Frage – welche Lücke in der Fruchtfolge, welcher Boden, welches Ziel. Dazu gehört auch, ehrlich zu sagen, wann eine Gründüngung nicht das passende Mittel ist. Sie erreichen uns direkt, wenn Sie unsicher sind, was auf Ihre Fläche gehört.
Betrieben wird Gründünger24 von der Linsor GmbH – demselben Team, das seit Jahren Saatgut für Garten und Grünland zusammenstellt. Für Landschildkröten- und Terrarienbedarf ist weiterhin linsor.de die richtige Adresse.